Augeninnendruckmessung
Wichtige Vorsorge für den Sehnerv
Die Messung des Augeninnendrucks ist ein wichtiger Bestandteil der augenärztlichen Vorsorge und Diagnostik. Diese erfolgt entweder berührungslos mittels eines kurzen Luftimpulses (Non-Contact-Tonometrie) oder besonders präzise durch die sogenannte Applanationstonometrie. Dabei wird nach vorheriger Betäubung der Hornhaut mit Augentropfen ein kleines Messköpfchen sanft auf die Augenoberfläche aufgesetzt.
Der Augeninnendruck wird in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Bei den meisten Menschen liegt er im Bereich von etwa 10 bis 20 mmHg.
Ein erhöhter Augeninnendruck kann auf verschiedene Augenerkrankungen hinweisen. Besonders wichtig ist die Messung zur Früherkennung und Verlaufskontrolle des Grünen Stars (Glaukom), einer Erkrankung, die den Sehnerv schädigen und unbehandelt zu Sehverlust führen kann.
